13. Juli 2017

Staatssekretär Jens Spahn und Lothar Riebsamen diskutieren mit dem Mittelstand

Spahn Gruppenfoto endg

Auf Einladung der CDU Überlingen haben Staatssekretär Jens Spahn MdB und Lothar Riebsamen am 13. Juli 2017 in den Räumlichkeiten von Rafi Eltec mit Mittelständlern aus Überlingen und dem Bodenseekreis diskutiert. In seiner Begrüßungsansprache dankte der CDU Vorsitzende Prof Dr. Alexander Bruns den beiden Geschäftsführern des Überlinger Hightech-Unternehmens Rafi Eltec Frank Federer und Michael Schwell für die freundliche Unterstützung. Nach einer kurzen Betriebsbesichtigung zeigte sich der CDU Vorsitzende beeindruckt: „Auf solche Unternehmen kann Überlingen stolz sein!“

Wirtschaft und Beschäftigung sind nicht nur für Deutschland, Baden-Württemberg und den Bodenseekreis, sondern auch für Überlingen von zentraler Bedeutung. Deshalb nehmen Wirtschaft und Beschäftigung auch im neuen kommunalpolitischen CDU-Grundsatzprogramm „Überlingen 2025“ einen besonderen Rang ein. Die wirtschaftliche Entwicklung ist eine Grundbedingung für den Erhalt unserer lebendigen Stadt, die Menschen Beschäftigung und Einkommen bietet. Die Wirtschaftskraft bestimmt darüber hinaus auch über die Einnahmeseite im städtischen Haushalt die künfti­gen kommunalen Gestal­tungsspielräume. Alexander Bruns betonte: „Für die CDU Überlingen hat die nachhaltige und ausgewogene Entwicklung der Wirt­schaft besondere Priorität. Produzierendes Gewerbe, Handwerk und Dienstleis­tun­gen müssen ebenso zukunftsfähig bleiben wie die Touristik.“

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Jens Spahn MdB, der auf freundliche Vermittlung von Lothar Riebsamen MdB der Einladung nach Überlingen gefolgt war, sprach vor Vertretern der mittelständischen Wirtschaft aus Gewerbe und Touristik sowie aus dem Finanzsektor über das Thema „Perspektive Zukunft – wie Deutschland wirtschaftlich stark bleibt“. Jens Spahn sprach verschiedene Fragen aus der Wirtschafts- und Finanzpolitik an: Nullverschuldung zur Schaffung von Spielräumen für die Zukunft, Planungsstau bei Investitionsvorhaben, geplante Steuerentlastungen.

In der anschließenden Diskussion wies der Dehoga Kreisvorsitzende Horst Müller darauf hin, dass Hotellerie und Gaststättengewerbe mit ungleich günstigeren Mehrwertsteuersätzen in der Lebensmittelbranche kämpfe: hier 19 % dort 7 %. Staatssekretär Spahn erklärte, dass er sich für einheitliche Mehrwertsteuersätze in beiden Bereichen einsetzen werde, auch wenn diese Forderung keinen Eingang in das CDU Regierungsprogramm gefunden habe. Im Hinblick auf die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank zeigte Spahn Verständnis für die Belange der Sparer, auf die CDU Kreisrat Michael Jeckel hingewiesen hatte. Der Staatssekretär machte aber klar, dass die Wirtschaft und die Menschen im Lande von der aktuellen Zinspolitik auch profitieren. Der Kreisvorsitzende der CDU Mittelstandsvereinigung MIT Dr. Hartmut Kräwinkel wollte wissen, wie der Finanzstaatssekretär der internationalen Kritik am deutschen Handelsbilanzüberschuss begegnen wolle. Hierzu Spahn: „Diejenigen, die ein Defizit in diesem Bereich haben, sollten sich fragen, woher das kommt. Es könnte etwas mit der Qualität der Produkte zu tun haben.“

Die hochkarätige und interessante Veranstaltung, der in der Schwäbischen Zeitung mehr Raum eingeräumt worden ist als in der Berichterstattung der lokalen Presse, fand bei den Anwesenden viel Beifall. Ein Teilnehmer sagte danach: „Eine sehr gute Veranstaltung!“ Der CDU Vorsitzende Alexander Bruns ergänzte: „Dem ist nichts hinzuzufügen. Wenn die Menschen mit unserer Arbeit zufrieden sind, sind wir es auch.“

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01. Juli 2017

CDU präsentiert das Grundsatzprogramm „Überlingen 2025“ der Öffentlichkeit

Informationsstand am 1. Juli 2017

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Die CDU Überlingen hat am Samstag, den 1. Juli 2017, mit einem Informationsstand in der Innenstadt zur Marktzeit das am 18. Mai 2017 von der Mitgliederversammlung einstimmig beschlossene kommunalpolitische Grundsatzprogramm der CDU „Überlingen 2025“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Vorstand und Fraktion waren am Stand gut vertreten und kamen mit Bürgerinnen und Bürgern über das Grundsatzprogramm und tagesaktuelle politische Themen ins Gespräch. Eltern konnten ihre Kinder währenddessen wieder kostenlos schminken lassen. Die druckfrische Broschüre traf auf lebhaftes Interesse. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen an den öffentlich angekündigten Infostand, um sich das Grundsatzprogramm druckfrisch abzuholen. Manch einer nahm sich gleich mehrere Exemplare mit, um auch Freunde und Bekannte zu informieren. Ein Passant nahm sich das Programm zum Kaffeetrinken in der Nähe mit. Seine Reaktion war exemplarisch für die Resonanz an diesem Morgen: „Ein ganz tolles Grundsatzprogramm habt ihr da.“ Der CDU Vorsitzende Alexander Bruns zog nach dem Infostand eine positive Bilanz: „Das war ein weiterer wichtiger Schritt, um mit den Bürgern im Gespräch zu bleiben. Die vielen ermutigenden Reaktionen der Bürger sind für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich.“ Das Grundsatzprogramm ist im Internet abrufbar unter www.cdu-ueberlingen.de und kann in gedruckter Form bei der CDU Überlingen kostenlos bezogen werden.

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23. Juni 2017

Erfolgreiches Forum für Frauen mit Dekanin Regine Klusmann

Bild FfF mit Dekanin Klusmann endg

Auf Einladung der CDU Überlingen haben sich am 23. Juni 2017 wieder interessierte Frauen zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des CDU Forums für Frauen im Hotel Seegarten getroffen. Bei der gut besuchten Veranstaltung referierte Dekanin Regine Klusmann über das Thema „Frauen auf die Kanzel – zur Geschichte der Pfarrerinnen in der evangelischen Kirche“. In seinem Grußwort wies der Vorsitzende der CDU Überlingen Alexander Bruns auf die besondere gesellschaftspolitische Relevanz der historischen und aktuellen Entwicklungen der Rolle der Frau in den Kirchen hin. Es stelle sich die Frage, „ob und inwieweit der Weg von Pfarrerinnen in der evangelischen Kirche als Abbild oder auch als Vorbild der allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung gesehen werden kann“, so der CDU Vorsitzende. Es war kein geringerer als der Reformator Martin Luther, der das überkommene mittelalterliche Frauenbild verwarf und zu der Überzeugung gelangte, dass vor Gott Frauen und Männer gleich viel Wert sind. Gewiss finden sich in den Reden und Schriften Martin Luthers durchaus auch Aussagen, die heute mit Fug und Recht als frauenfeindlich angesehen werden. Andererseits heiratete Luther entgegen dem Zölibat die Nonne Katharina von Bora. Für Martin Luther waren alle Menschen mit der Taufe zum Priester geweiht. Der Kirchenreformator setzte ein wichtiges Signal für die zukünftige Entwicklung der modernen evangelischen Kirche, auch wenn es nach ihm noch etwa 450 Jahre dauerte, bis in der evangelischen Kirche Frauen in alle Ämter gewählt werden konnten. Zuvor hatten sich durchaus einige Christinnen in ihren Gemeinden engagiert und eingebracht. Aber erst nach dem Ersten Weltkrieg wurden in Deutschland auch Frauen zum Theologiestudium zugelassen. Im Zweiten Weltkrieg durften Vikarinnen in der Seelsorge mitwirken. Im Jahre 1959 übernahm die erste Pfarrerin eine Gemeinde. Erste Bischöfin wurde 1992 Maria Jepsen, und 2009 wurde mit Margot Käßmann erstmals eine Frau zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt. Heute sind rund 58 Prozent aller Pfarrer weiblich. Diese erfreuliche Entwicklung könnte Frauen auch heute Anlass und Ermutigung sein, sich in Kirche, Gesellschaft und Politik zu engagieren.

 Nach dem Vortrag entspann sich eine sehr interessante und lebhafte Diskussion. Gesprochen wurde auch über die andere Tradition in der katholischen Kirche. Regine Klusmann legte ein klares Bekenntnis für die Ökumene ab: „Wenn Kirche bleiben will, dann ökumenisch. Nur zusammen haben wir eine Zukunft!“ Die Stellvertretende CDU Vorsitzende Aniko Haufe dankte Dekanin Klusmann und den anwesenden Damen. Eine Teilnehmerin sagte: „Das war eine tolle Veranstaltung! Man spürt, dass die Frauen offener miteinander sprechen, wenn keine Männer dabei sind. Ich freue mich schon auf das nächste Forum für Frauen!“

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